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Doppelt Gutes tun – für Kinder und Umwelt

Grüne Umweltbox zwischen Groß- und Gewerbeküchen: Die Rational AG in Landsberg sammelt jede Menge GUPs für die Johann-Winklhofer-Realschule.

Wohin mit leeren Druckerpatronen, die im Büro oder auch zu Hause anfallen? Diese Frage war für die Mitarbeiter der Rational AG, Weltmarktführer von Geräten für Groß- und Gewerbeküchen mit Hauptsitz in Landsberg, lange Zeit schwer zu beantworten. Die Antwort lautete leider meist: in den Restmüll. Das hat sich Anfang 2012 geändert. Denn der Kontakt mit Ruth Riedle, Lehrerin an der Johann-Winklhofer-Realschule in Landsberg, brachte Patricia Hagl, Assistentin der IT bei Rational, auf das System von „Sammeldrache“. 

Der Vorschlag, Wertstoffe zu sammeln und damit Gutes für eine Bildungseinrichtung zu tun, kam in der Firma gut an und wurde sogleich umgesetzt. Heute steht in allen vier Werken der Rational AG jeweils eine Grüne Umwelt-Box des Sammeldrachens. So muss nicht jeder Mitarbeiter erst einen weiten Weg zur Sammelstelle zurücklegen. Poster und Artikel in der Mitarbeiterzeitung informieren die Angestellten über den „Sammeldrachen“ und motivieren zum Mitmachen. Patricia Hagl unterstützt das Projekt sehr engagiert. „Ich bestelle Boxen und gebe Bescheid, wenn sie gefüllt wieder abgeholt werden können. Außerdem kontrolliere ich, ob die Sammelbehälter tatsächlich nur recycelbare Wertstoffe enthalten. An den regelmäßig gut gefüllten Boxen sehe ich, dass das Projekt von den Kollegen gut angenommen wird.“

Aber nicht nur die Rational-Mitarbeiter freuen sich, dass sie nun leere Druckerpatronen auf umweltfreundliche und einfach Weise recyceln können: Mit den gesammelten „Grünen Umwelt-Punkten“, den GUPs, haben sie auch die Schülerinnen und Schüler der Johann-Winklhofer-Realschule glücklich gemacht. Denn die konnten die vielen GUPs gegen zahlreiche neue Spiel- und Sportgeräte eintauschen. Mit einem Brief haben sich die Schülerinnen und Schüler bei der Rational AG für die tolle Unterstützung bedankt. 

„Ich wünsche mir, dass das Projekt weiter so gut läuft und wir regelmäßig volle Umwelt-Boxen zurückschicken können“, sagt Patricia Hagl und fügt hinzu: „Es wäre toll, wenn auch andere Firmen den „Sammeldrachen“ für sich als Recyclingsystem entdecken und damit nicht nur für die Umwelt, sondern auch für Kinder Gutes tun.“