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Kleine Schule – großes Engagement

Die 80 Schüler der Moritz-von-Büren-Schule unterstützen den „Sammeldrachen“ tatkräftig – und das schon seit 2001.

Dank der Initiative des stellvertretenden Schulleiters Michael Arns konnte die LWL-Förderschule aus Büren zahlreiche Firmen dafür gewinnen, leere Druckerpatronen zugunsten der Einrichtung zu sammeln. Als Arns das erste Mal vom „Sammeldrachen“ hörte, war er noch skeptisch. Doch dann überzeugt ihn das Projekt: „Mir wurde klar: Das ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Das Projekt „Sammeldrache“ bringt tolle Prämien für die Schule und die Umwelt gewinnt auch.“ 

Da die kleine Förderschule alleine nicht viele Wertstoffe sammeln kann, sprach Michael Arns im Raum Büren potenzielle Sammler an, sich an dem Projekt zu beteiligen: von Möbelhäusern und Steuerberatern über Banken und Krankenhäusern bis hin zu größeren und kleineren Unternehmen. „Das Feedback war sehr positiv. Zahlreiche Firmen erkannten, dass Stoffe, die eigentlich in den Müll gewandert wären, sinnvoll wiederverwendet und recycelt werden können und unserer Schule zudem Spiel- und Lernmaterialien einbringen“, sagt Arns.

Die Grüne Umwelt-Box im Forum der Moritz-von-Büren-Schule ist mittlerweile jedem Kind bekannt. Firmen, Eltern, Kinder, Lehrer – selbst die Taxifahrer, die die Schülerinnen und Schüler in die Förderschule fahren - werfen immer wieder leere Druckerpatronen in die Sammelbox. Arns weiter: „Von den GUPs haben wir schon Instrumente für den Musikunterricht, Spielgeräte für die Sporthalle, Verbrauchsmaterial für den Kunst- und Technikunterricht, neue Bücher für die Schüler und die Lehrerbücherei sowie viele Spiele für unseren Förderschulkindergarten und die Offene Ganztagsschule angeschafft.“

Einige Urkunden erinnern an den erfolgreichen Sammelspaß. „Dank des „Sammeldrachens“ lernen die Kinder mit Spaß etwas über den Schutz unserer Umwelt. Im Sachunterricht greifen die Lehrer dieses Thema auch auf“, sagt Arns und fasst zusammen: „Durch den Sammeldrachen haben sich ungeahnte Möglichkeiten für unsere kleine Schule ergeben. Wir haben wirklich eine Erfolgsgeschichte geschrieben.“